Schuleingangs - Phase

Schuleingangsphase (SEP)

"Wir können sagen: Bis zum Zahnwechsel hin wird das Kind in seiner Eltern- und Familienumgebung seine nächste, naturgemäße Umgebung haben. Aber wir müssen nachkommen durch Kinderschulen, Spielschulen."

Rudolf Steiner, GA 218, TB: S. 257 

Durch die Früheinschulung sind die Bedürfnisse des Kindes vor der Einschulung und die Schulreife ein Schwerpunkt der pädagogischen Interessen geworden. In Waldorfeinrichtungen hat die Früheinschulung für viel Gesprächsstoff gesorgt, denn die Lern- und Entwicklungsgeschwindigkeit unserer Kinder lässt sich nicht per Gesetz festlegen. Viele Waldorfschulen haben sich der Herausforderung gestellt und eine altersgemäße Umgebung im Rahmen der Schule geschaffen: Die Schuleingangsphase.

Die Erarbeitung von Leitlinien, Evaluationsprojekten und eine vertiefte Forschung auf diesem Gebiet haben zu einer großen Zahl von Verbesserungen für unsere Kinder geführt. So findet eine viel engere Zusammenarbeit von Kindergarten und Schulen statt. Durch die meist interdisziplinäre Betreuung der Kinder in den Schuleingangs-Klassen gibt es einen regen Austausch - und es entstehen für die Kinder "pädagogische Brücken" zwischen den beiden bisher stark getrennten Institutionen.

In den seit dem Schuljahr 2005/2006 eingerichteten Schuleingangsphasen kann die Begleitung zur Schulreife differenzierter stattfinden als beispielsweise im Rahmen einer altersgemischten Kindergartengruppe, welche in ihrem Angebots- und Anforderungsprofil auch zweijährigen Kindern gerecht werden muss.

Unser Erzieher der Schuleingangsphase ist Sebastian Knabe
www.Knabe-Sebastian.de

pdfEin Praktikumsbericht aus der Schuleingangsphase